Kon-Tiki

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Diese Reise wurde zur Legende: Der junge Forscher Thor Heyerdahl überquert 1947 auf einem selbst gebauten Floß aus Balsa-Hölzern, genannt Kon-Tiki, die Weiten des pazifischen Ozeans - mit ungewissem Ausgang. Die riskante Forschungsreise ist für den Norweger die einzig reale Chance, seine revolutionäre Theorie zu beweisen: Polynesien wurde vor 1.500 Jahren zuerst - und zwar genau mit solch einem Floß - von Südamerika aus besiedelt. Damit stellt er sich nicht nur gegen die gesamte Fachwelt, Heyerdahl setzt sein Leben aufs Spiel - und seine große Liebe... Schnell wird die lebensgefährliche Expedition zu einem Medienphänomen, das die ganze Welt bewegt. Die Geheimnisse der Tiefsee, gewaltige Orkane und brutale Haiangriffe in Kombination mit großen Emotionen und Konflikten innerhalb des kleinen Teams lassen die Tour zu einem der spektakulärsten Abenteuer des 20. Jahrhunderts werden. (DCM)

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D.Moore 

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Deutsch Thor Heyerdahl und die Expedition, die er mit fünf Freunden unternommen hat, habe ich immer bewundert. Ich habe mich also auf den Film gefreut. Ich bin aber nicht ganz zufrieden. Ich will ihm nicht vorwerfen, dass er viele Dinge nur verkürzt gezeigt hat – das hätte man auch mit einer doppelten Länge nicht vermeiden können. Aber was war mit dem Drehbuch los? Die Einbeziehung von Heyerdahls Privatleben, über das er im Buch kein Wort geschrieben hat (warum auch, im Buch geht es um Abenteuer, nicht um seine Ehekrise), kann ich noch verstehen. Ich verstehe aber überhaupt nicht, warum die Kon-Tiki-Besatzung seekrank sein musste, warum Herman Watzinger als eine unsympathische Nervensäge dargestellt wurde, und wie der Drehbuchautor auf einen Malstrom bei den Galapagosinseln oder die Dummheit mit der dreizehnten Welle gekommen ist. Ich weiß wirklich nicht, warum es in Mode ist, überall einen Konflikt und ein Drama einzugliedern. Das Buch beschreibt die Reise als ein großes Abenteuer von sechs erwachsenen Jungen, die hauptsächlich Probleme mit Stürmen hatten; über ihre Auseinandersetzungen, falls es welche gab, schweigt Heyerdahl. Schade, dass der Film nicht auch so ist. Er hätte besser sein können. ()

POMO 

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Deutsch Eine hübsche europäische Koproduktion mit Geist und einer schönen visuellen Darstellung. Eine Gruppe von abenteuerlustigen Menschen auf einem großen Floß und eine dreimonatige Fahrt durch den Pazifik. Man beobachtet auch Anzeichen eines Lagerkollers und einen Sturm. Dabei hat man aber nicht das Gefühl, dass man es schon zum hundertsten Mal sieht. Es gibt auch Begegnungen mit Walen oder Haien, die glaubhafter als in einem Hollywood-Spektakel aussehen. Sie widerlegen das Klischee, dass einem Hai, egal wie hungrig er ist, die menschliche Körperform fremd erscheint und er einen Menschen nicht angreift. Ein Film, der kein Studio-Auftrag ist, sondern eine gelungene Teamarbeit, bei der man sich um eine schöne echte Geschichte bemühte. Wenn man an Erfolg glaubt und einen starken Willen hat, kann man Ozeane überwinden. ()

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DaViD´82 

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Englisch Somewhat melodramatic, but definitely some damn good cinema, especially during the crucial part on the raft. The directors’ duo Rønning/Sandberg is getting progressively better with each movie, and the brilliant cast led by Ryan Gosling’s identical twin in the role of Thor “can’t see the wood for the trees" Heyerdahl. We definitely need a sequel about Eduard Ingriš; and right away. ()

Malarkey 

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Englisch An absolutely great adventurous piece, which manages to do a lot with its small budget. I like that the creators were able to tell a story as important as Thor’s voyage on the Kon-Tiki raft through the Pacific, accomplishing something absolutely incredible, in such a beautiful manner. I liked how the voyagers were able to blend with nature perfectly. They used nature to accomplish what barely one percent of the population can do today. They were able to use nature to prove hitherto unbelievable theories. Sure, we’d rather have a simpler explanation than think about the more complicated one. And the fact that thousands of years ago people did many things that the world’s top scientists can’t explain rationally to this day is actually something that few people want to admit. This makes the Kon-Tiki voyage important also in this respect, and I’m very glad that I was able to see such a story, and I’m even happier that the two Norwegians went so crazy for this story that they could make such a perfect film about it. ()

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