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Der Fabrikarbeiter John Q. nimmt einen Arzt und mehrere Patienten eines Krankenhauses als Geisel, um eine teure und lebensrettende Herzoperation bei seinem Sohn zu erzwingen. Der Fabrikarbeiter John Quincy Archibald ist in einem Stahlbetrieb beschäftigt, der wegen der Produktionsverlagerung nach Mexiko auf Kurzarbeit umgestellt hat. Archibald leidet unter finanziellen Schwierigkeiten, das Auto seiner Frau Denise wird wegen einer unbezahlten Rate abgeschleppt. Als wären die finanziellen Sorgen nicht schlimm genug, bricht ihr Sohn Mike bei einem Baseballspiel plötzlich zusammen. Bei Mike wird eine Herzkrankheit diagnostiziert, die nur durch eine rasche Transplantation behandelt werden kann. Weil Archibald nicht mehr Vollzeit arbeitet, hat ihn sein Arbeitgeber bei einem günstigeren Anbieter des Krankenversicherungsschutzes versichert. Es stellt sich heraus, dass Archibalds Krankenversicherung nur einen kleinen Teil der Kosten, maximal 20.000 US-Dollar, übernehmen will. Die Leiterin des Krankenhauses Rebecca Payne verlangt eine Anzahlung von 75.000 US-Dollar und lehnt ansonsten die Operation strikt ab. Archibald, der völlig verzweifelt ist, wird auf die Möglichkeit verwiesen, Sponsoren für die Operation zu suchen. Doch auch Sammlungen seiner Freunde und Kollegen bringen nur 6.000 Dollar. Der behandelnde Arzt Raymond Turner weiß jedoch, dass Archibalds Sohn nur noch einige Tage überleben kann. Daraufhin zieht John eine Waffe. Archibald nimmt Turner und weitere Mitarbeiter des Krankenhauses als Geiseln, um die Operation zu erzwingen. Der Chef der Polizei, Gus Monroe drängt auf ein gewaltsames Beenden der Geiselnahme. Doch die Krankenhausführung willigt schließlich ein Mike kostenlos zu operieren. Da ein Organspender fehlt, ist Archibald bereit, sich selbst zu töten, damit Mike sein Herz bekommen kann. Gleichzeitig stirbt bei einem Autounfall eine Frau, die als Spenderin in Frage kommen könnte. Doch Denise erreicht ihren Mann nicht, um ihm das mitzuteilen... (RTL II)

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Kritiken (6)

claudel 

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Deutsch Ich werde nicht über die Realität und das zu stark betonte "Amerikanische“ dieses Werkes polemisieren. Ich nehme es vor allem als Anklage des amerikanischen Gesundheitswesens wahr. Wenn ein Normalbürger kein Geld hat, dann lässt man ihn ruhig auf den Treppen vor dem Krankenhaus verrecken. Und dieses System hat sich unser sehr geehrter Gesundheitsminister zum Vorbild genommen. Auf mich hat dieser Film gewirkt, Denzel Washington ist ein begnadeter Schauspieler, ich habe ihn noch nicht schlecht spielen sehen, die anderen sind ebenfalls überzeugend - Anne Heche, James Woods, Robert Duvall i Ray Liotta. Eine ausgezeichnete Wahl für einen verregneten Freitagabend. ()

POMO 

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Deutsch John Q. - Verzweifelte Wut ist ein naives Hollywood-Kalkül über einen Vater, der bereit ist, alles dafür zu tun, damit sein Sohn auf die Liste der Spenderorgan-Empfänger kommt. Ein übertrieben sentimentales Märchen, das die Zuschauer*innen dort, wo der Intellekt völlig versagt hat, mit vielen moralistischen und gutherzigen Gedanken rühren möchte. Und zu dem geschmacklosen Kopieren von Gavras’ Mad City werde ich mich lieber gar nicht äußern. ()

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Pethushka 

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Englisch Denzel in a perfect role as a father who will do anything for his son... I believed him every second so it really grabbed me by the heart. Sufficiently dramatic, emotional, sentimental... excellent. ()

Kaka 

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Englisch Full of pathos and sentimentality. There are a few interesting scenes, but otherwise a lackluster contribution. ()

Malarkey 

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Englisch Had this film not been so dumb, it might have been watchable. It wasn’t filmed in a bad manner. But it’s dragged down by the convoluted plot twists, where we’ll see Denzel raiding a hospital after the first half hour of the film, because he is desperate, waving a gun in his hand like some wannabe boss. ()

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