Lonely Castle in the Mirror

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Weil Kokoro in der Schule ständig gemobbt wird, verlässt sie kaum noch ihr Zimmer. Doch dann erscheint eines Tages in ihrem Spiegel ein Portal, das sie zu einem magischen Schloss auf einer einsamen Insel führt. Dort trifft sie auf sechs weitere Teenager, die es in ihrem Leben ebenfalls nicht leicht haben. Die Herrin des Schlosses – ein mysteriöses, maskiertes Mädchen namens „Wolfskönigin“ – bietet der Gruppe ein Spiel an: Die Person, das geheime Zimmer findet, bekommt einen Wunsch erfüllt – egal welchen. Auf der Suche nach dem Zimmer finden die Schüler immer mehr zueinander und teilen ihre emotionalen Schicksale. Doch wessen Wunsch wird am Ende erfüllt? (Plaion Pictures)

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Kritiken (1)

Jeoffrey 

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Deutsch Mein erstes Problem hatte ich gleich zu Beginn, als mich der Film mich nicht wirklich packen konnte. Die Hauptheldin zwar in eine geheimnisvolle und zauberhafte neue Umgebung gelang, ähnlich wie Alice in den Kaninchenbau fiel, aber hier ist einem das alles irgendwie egal, der Zauber bleibt aus, es ist einfach nur eine neue Kulisse für die Geschichte. Auch andere Charaktere tauchen hier auf, warum sie erscheinen ist irgendwie offensichtlich, aber der Film erzählt einem eigentlich nicht viel über sie. Gelegentlich wird was angedeutet oder hier und da wird etwas Kleines gezeigt, aber alle Enthüllungen bleiben bis zum Ende vorbehalten, für welches aber keine Atmosphäre aufgebaut wird, und so wirken die ersten zwei Drittel des Films einfach nur langatmig. Es gibt kaum Situationen oder Momente, die mich wirklich berührt haben, abgesehen vielleicht von Kokoro, gab es keinen Charakter, den ich angefeuert hätte. Dabei werden hier doch so starke Themen behandelt, aber das einzige Mal, als ich eine gewisse Schwere verspürte, war die Szene, in der die Klassenkameradinnen die Hauptheldin besuchten. Das letzte Drittel des Films ist paradoxerweise sehr gut, hier zeigt sich, dass der Autor die Geschichte gut durchdacht und alles geschickt miteinander verknüpft hat. Sogar die Emotionen konnten mich zeitweise berühren. Wenn der Film jedoch gekürzt, gestrafft und von Anfang an besser aufgebaut worden wäre, wäre es großartig gewesen, aber so ist er nur okay. Dazu trägt auch bei, dass ich gleich zu Anfang zwei von den drei großen Geheimnissen erraten habe. Der Film hat mich also nicht wirklich überrascht, und daher fielen viele der großen Enthüllungen am Ende nicht so aus, wie sie sollten. Was dem Film jedoch hilft, ist die visuelle Gestaltung. Das A-1 Pictures Studio hat mich nicht enttäuscht. Die Musik würde ich jedoch nur als leicht über dem Durchschnitt bezeichnen. Letztendlich denke ich das Gleiche über Lonely Castle in the Mirror - leicht überdurchschnittlich, höchstens aber um die 6/10. ()

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