The Whale

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The Whale erzählt die Geschichte des zurückgezogen lebenden Lehrers Charlie, der einen letzten Versuch unternimmt, sich nach langer Zeit mit seiner Tochter zu versöhnen. Ein beeindruckender und zutiefst bewegender Film über die menschliche Suche nach Liebe und die Kraft der Vergebung. (Plaion Pictures)

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Kritiken (12)

D.Moore 

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Deutsch Meiner Meinung nach ist The Whale der zweitbeste Film von Aronofsky – nach The Fountain. Kein unangenehmes Requiem for a Dream, kein eingebildeter Black Swan, kein weinerlich oberflächlicher The Wrestler (obwohl The Whale gerade mit diesem Film die meisten Gemeinsamkeiten hat). Dieser Film ist einfach gelungen. Die Geschichte ist zwar nicht überraschend, sie ist aber so gut geschrieben (man merkt, dass sie eine Theatergrundlage hat), gespielt (Brendan Fraser ist genial, ich gönne es ihm sehr) und gedreht (man bleibt praktisch nur in der Wohnung, das macht aber nichts), dass sich meine vorsichtige Neugier ziemlich bald in Begeisterung verwandelt hat. Loben möchte ich auch Sadie Sink und Hong Chau. Ohne sie wäre Charlie nicht Charlie. Ich darf aber auch nicht Simonsens Musik vergessen. Ursprünglich wollte ich den Film mit vier Sternen bewerten. Meine Einwände verflüchtigten sich aber nach ein paar Tagen unter dem Eindruck von all dem Positiven, was der Film mit sich gebracht hat. ()

POMO 

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Deutsch Eine ausgewogene Mischung aus einer fokussierten Psychologie und einem rührseligen Sentiment. So eine Hauptfigur hat es in der Kinematografie noch nie gegeben. Ihr Äußeres ist schockierend, ihr Inneres möchte man erforschen. Brendan Fraser mit seinem unglaublichen Make-up ist ausgezeichnet, seine Filmtochter Sadie Sink ist perfekt. Ihre Begegnungen sind von zurückgehaltenen Emotionen bestimmt, von Wut und Verletzung auf der einen Seite und Mitleid auf der anderen. Frasers Figur bemitleidet sich selbst zu sehr. Über ihre Erkenntnis, dass Ehrlichkeit im Leben wichtig ist, musste ich schmunzeln. Trotzdem ist The Whale ein schöner und gefühlvoller Film mit der künstlerischen Handschrift seines Autors. ()

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Stanislaus 

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Deutsch Nach dem von der Kritik hochgelobten Film Mother! und fünf langen Jahren ist der Meister der deprimierenden und bedrückenden Dramen zurück und dank (seines thematischen Lieblings-) Gottes immer noch in Topform. Innerhalb von Aronofskys Filmografie kommt The Whale in seiner etwas zurückhaltenden Herangehensweise wahrscheinlich am ehesten an The Wrestler - Ruhm, Liebe, Schmerz heran, denn auch er erzählt die Geschichte vom bitteren Leben eines Mannes am Rande seiner Kraft, der eine problematische Beziehung zu seiner Tochter hat. The Whale ist thematisch kein besonders komplexer Film, aber er vermischt interessante Motive und Momente, die den Zuschauer bezüglich des Geschehens auf der Leinwand nicht gleichgültig lassen. Den Löwenanteil daran hat natürlich (im wahrsten Sinne des Wortes, angesichts des schweren Anzugs) die atemberaubende Leistung von Brendan Fraser, dem gegenüber ich immer Vorbehalte hatte, der aber in der Rolle des Charlie seine schauspielerischen Qualitäten in Perfektion unter Beweis stellte. Er wurde von allen Nebenfiguren, gespielt von Sadie Sink, Hong Chau sowie Ty Simpkins und Samantha Morton, treu unterstützt. Während der Film dank Charlies Schwerkraft ziemlich bodenständig (oder geerdet?) daherkam, gab es mehr als ein paar Stellen, an denen Aranofsky sich über seinen Lieblings- Schöpfer lustig machte, aber nicht auf hinterhältige oder absichtslose Weise. The Whale mag wie Charlie manchmal naiv und übermäßig positiv sein, aber er schafft es auch, die Botschaft zu vermitteln, dass Menschen erstaunlich sein können, wenn sie unterstützt werden und ehrlich zu sich selbst sind, und zwar auf eine authentische und nicht aggressiv weinerliche Weise. ()

Goldbeater 

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Deutsch Was Sentimentalität und Schwülstigkeit betrifft, treibt Darren Aronofsky es hier bis zum Absurden, und obwohl ich nicht das Gefühl habe, dass es jemals in den Bereich der emotionalen Erpressung abdriftet, kann ich mir vorstellen, dass viele Zuschauer damit ein großes Problem haben werden. Ich konnte darüber hinwegsehen, vor allem dank der nahezu hypnotischen Leistung des Hauptdarstellers. Ja, wenn es etwas gibt, was man wirklich hervorheben und sich merken sollte, dann ist es vor allem Brendan Fraser. Er zieht einfach alles mit, so gut er kann, und der ganze Film steht und fällt mit seiner schauspielerischen Leistung. Es hat mich auch gefreut, dass Aronofsky hier zu einem etwas zivileren, intimeren und geradlinigeren Stoff gegriffen hat und dieses Mal nicht so übertrieben prätentiös war, wie er es gewohnt ist. Mit der Tränendrüse hätte er vielleicht etwas zurückhalten können, aber für mich ist es auf jeden Fall einen morbiden Daumen nach oben wert. ()

Marigold 

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Deutsch Eine schauspielerische Masterclass x eine Masterclass einer überflüssigen Regiemanipulation. Wenn der pathetische Darren Aronofsky seinen Drang beherrscht hätte, das Publikum in einen Anfall von transzendenter Rührung zu versetzen, und den Film bis zum Ende als eine bescheidene Geschichte über einen Menschenklumpen von Schuld und Einsamkeit geführt hätte, wäre der Film so intensiv wie The Wrestler geworden. So ist es leider eine Himmelfahrt eines Menschen mit einem selbstverletzenden Verhalten. Die Bemühungen des Regisseurs, die Geschichte rührend darzustellen, haben nur dazu geführt, dass sich der Held dem Publikum immer mehr entfernt. Fraser hat aber maximalen Respekt verdient. Er verkörpert den ganzen Humor und Humanismus, der von diesem fragwürdigen dramatischen Wal getragen wird. ()

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