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Mitten im Ersten Weltkrieg bildet die 28-jährige Dr. Elsbeth Schragmüller die zehn Jahre ältere Tänzerin Mata Hari zur Spionin aus. Zwei Frauen wie Licht und Schatten starten eine heimliche Zusammenarbeit, die sich mehr und mehr als riskanter Tanz mit dem Tod offenbart. 1916 schließen zwei unangepasste Frauen einen ungewöhnlichen Pakt: Die Offizierin vom deutschen Geheimdienst – Freund und Feind nur als „Fräulein Doktor" bekannt – schult die am Karriereende stehende Nackttänzerin „Mata Hari" zur Geheimagentin. Die eine hat endlich ein Ohr direkt in den einflussreichen Kreisen von Paris, die andere kann ihr mondänes Leben trotz fehlender Engagements weiterführen. Eine kluge Strategin trifft auf eine intuitive Aussteigerin, und beide setzen große Hoffnung auf diese geheimdienstliche Mission. Zwei Frauen, die in unterschiedlichsten Rollen bestehen, die Kunst der Verführung und der Manipulation beherrschen, geraten in ein Spiel aus Lüge und Verrat. 100 Jahre nach der Hinrichtung Mata Haris als Spionin erzählt der Film im Stil eines Dokumentarspiels den Fall zum ersten Mal aus der Perspektive des deutschen Geheimdienstes. Penibel werden die Tage vom März 1916 bis Oktober 1917 rekonstruiert, ist der Film ganz nah dran an den Strategien des französischen und des deutschen Geheimdienstes und taucht ein in ein Paris, das den Glanz der Vorkriegsjahre bewahren will und doch durch die hohen Verluste verändert ist. Bisher geheime Akten aus dem deutschen Nachrichtendienst bilden die Grundlage für einen Agententhriller, in dem zwei Frauen die beklemmende Situation des Krieges für sich nutzen wollen und doch zum Spielball der Kriegsmaschinerie werden. (ARD)

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