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Alexander Reither, Verleger einer liberalen, deutschen Zeitung in Prag, erwartet seinen Wiener Freund und Bankier Seelmeyer. Er soll für ihn die Angelegenheit Irene von Claudi regeln und die geliebte Frau von ihrem hoch verschuldeten Mann, einem ungarischen Offizier, freikaufen. Der delikate Fall wird diskret über den serbischen Geschäftsmann Marko Gelusich, Hauptgläubiger von Claudi, geregelt. Wally lebt inzwischen mit Gelusich zusammen und will ihn heiraten. Ihre Cousine Adrienne verlässt das Elternhaus und ist auf dem Weg in eine neue Welt, einer Welt des Mangels und der Arbeit, was ihr wohl bewusst ist, aber der Hoffnung und vielleicht auch des Glücks. Sie geht zu Joseph, der zu ihrem Kummer aber nur ein Freund bleiben wird. Seine Wirtin gibt ihr Mut, den begonnenen Weg fortzusetzen. Im Verlagshaus Reither bewirbt sich ein junger Mann. Guido Franz ist ein entfernter Verwandter und möchte ein anerkannter Journalist werden. Die zufällige Begegnung mit Adrienne hinterlässt Spuren. Doch auch wenn er Adriennes Ansichten teilt, so möchte er sich dennoch keiner proletarischen Bewegung anschließen. Seelmeyer ist es inzwischen gelungen, Irene von Claudi von ihrem Mann freizubekommen. Überglücklich will Alexander Reither sie seiner Familie beim großen Familienessen vorstellen. Es kommt zum Eklat. (MDR Fernsehen)

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