My Dog Killer

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Eine idyllische Landschaft an der tschechisch- slowakischen Grenze. Ein Fluss, Weinberge. Hier lebt der 18- jährige Marek bei seinem Vater. Er hat nur einen Freund: seinen Hund. Als ihn sein Vater zu der mit einem neuen Mann lebenden Mutter schickt, um eine Unterschrift einzutreiben, beginnt für Marek ein schmerzhafter Spießrutenlauf, der ihn mit den Grenzen seines bisherigen Weltbildes konfrontiert.
Voller Empathie für ihre verlorenen Figuren, zeichnet Mira Fornay das Bild einer posttotalitären, nach neuer Identität suchenden Welt. Der Film gewann den Hauptpreis auf dem Rotterdam Filmfestival 2013 und im selben Jahr den Cinevision Award auf dem Filmfest München. Zudem ist der Film der slowakische Oscar®- Beitrag 2014. (temperclayfilm)

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Kritiken (4)

claudel 

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Deutsch Einen so schlechten Filmabend habe ich lange nicht erlebt. Nach dem fürchterlichen Fack ju Göhte habe ich diesen slowakisch-tschechischen Klamauk gewählt. Vom Drehbuch her sehr schlecht, schauspielerisch wenig überzeugend, voller langweiliger langer Aufnahmen und Unlogik. Ich verstehe, warum der Film im tschecho-slowakischen Umfeld nicht sonderlich großen Widerhall fand, und ich verstehe ebenso gut, warum auf Festivals im Ausland ja. ()

Marigold 

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Deutsch Kurz gesagt, das ganze wird von einer Bahnhofskneipenszene recht gut illustriert. Alles beginnt mit einem authentisch klingenden Monolog am Rande der Aufnahme, die einen Flow und Kantigkeit Rand hat, und setzt mit einem arrangierten rassistisch motivierten Geschrei fort, bei dem sogar anonyme Stimmen im Hintergrund wie ein kontrollierter Refrain klingen. Und es endet mit einem poseurhaften Moment am Bahnhof, wo der Held, der sich "ein wenig" für die Roma eingesetzt hat, von einer Gemeinschaft weißer Mitbürger als fremdes Objekt erachtet wird. Immer noch schimmert da ein gewisser Krampf, Ostentativität und Effektfokussiertheit mit, obgleich das um vieles anregender und arrangierter gedreht worden ist als im slowakischen Film Foxes. Selbst dramaturgisch ist das meines Erachtens nicht in Ordnung - denn abermals haben wir hier einen Helden, der sich unberechenbar verhält, wobei die Hauptmotivation erst geklärt wird, nachdem eine Person beginnt, ein wenig rasend darüber nachzudenken, ob sie etwas mit einer anderen hysterischen Kreation der Regisseurin zu tun hat. Insbesondere dank der Kamera, der Arbeit mit dem Umfeld der sozialen Peripherie sowie dem Bergdialekt in und um die slowakischen Gemeinde Senica, die auch Dialoge bereichert, ist es jedoch mehr als erträglich. Die Dialoge klingen immer noch wie Lieder, die eine Oktave höher oder eben niedriger gesungen werden ... Nicht-Schauspieler können sich mit einem angelernten Drehbuch eben nicht anders zu helfen wissen, als mit einem deklamierten Text. Manchmal wirkt das Ganze gar belustigend und fleißig (der Charakter der Nachbarin des Haupthelden). Wäre es nicht wirklich lohnenswert, sich nach Inspiration bei Dresen, Seidl und anderen umzuschauen? Insgesamt kommt mir My Dog Killer wie ein Film vor, der trotz seiner großen Ambitionen sowie einem grundlegenden Themas ein wenig in kindlichen und statischen Gesten stecken bleibt. Damit der Charakter in unendlich langen sowie wortlosen Aufnahmen zum Leben erweckt werden kann, braucht es noch etwas mehr als nur die recht anständig beherrschte Sprache der anderen. Dennoch erachte ich es für einen recht sympathischen Versuch, welcher den Weg ebnet (ein im freien jedoch bereits seit langem gebahnter Weg). ()

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kaylin 

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Englisch But yeah, let the young filmmakers experiment if they want to, but this "raw" depiction of our time, which is actually just shallow, simply cannot captivate the audience. The acting performances are simply bad. Non-actors may deepen the atmosphere, but in this case, they simply undermine it. Nothing can be done about it. As an experiment, why not, but it's just a boring exploration of one person's life. Actually, of one day in one person's life. And not much happens, even though the creators claim otherwise. ()

angel74 

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Englisch Too long, visually monotonous shots take away from the punch of My Dog Killer and make it a rather boring spectacle. Which is a bit of a shame, because otherwise this realistic social drama is a valuable testimony. (60%) ()

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