Elvis Presley's '68 Comeback Special

(Konzert)
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Musik
USA, 1968, 57 min

Regie:

Steve Binder

Besetzung:

Elvis Presley

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Nachdem Elvis Presley in den 1960er Jahren überwiegend harmlose Unterhaltungsfilme gedreht hatte, läutete er mit diesem TV-Special von 1968 sein Comeback auf der Bühne ein. "Der King", ganz in schwarzem Leder gekleidet, singt seine größten Hits und zeigt sich in dieser legendär gewordenen NBC-Sendung auf dem Zenit seines Erfolgs. In den 50er Jahren war Elvis Presley der Anführer der Rock-’n’-Roll-Revolution in der Popmusik und -kultur. In den 60ern widmete er sich vor allem seiner Filmkarriere. 1968 feierte er nach über siebenjähriger Bühnenabstinenz sein Konzert-Comeback. In dieser für das Fernsehen aufgezeichneten Show singt Elvis in seinem legendären schwarzen Lederanzug allein auf der Bühne seine berühmtesten Hits und erscheint in Auftritten, die als Vorläufer der heutigen Unplugged-Sessions gelten. Zwischen zwei Songs scherzt er in vertrautem Ton mit seinen Musikerkollegen aus alten Tagen und erzählt Anekdoten. Mal sanft-verführerisch, mal wild-rockig, allein oder seinem Fanpublikum nahe zieht er seine Show ab. Musicalartig inszenierte Sequenzen zeigen ihn bei reinem Gospelgesang, als einsamen Salooncowboy und zusammen mit Gangstern in einem Chicagoer Club. All das in orientalisch anmutendem, glitzerndem 70er-Jahre-Ambiente. Elvis Presley singt viele der Titel, die ihn berühmt machten: „That’s All Right“, „Heartbreak Hotel“, „One Night“, „Blue Suede Shoes”, „Are You Lonesome Tonight?“ und „Love Me Tender“. Außerdem interpretiert er Jimmy Reeds Song „Baby What You Want Me to Do“ sowie unbekanntere Stücke wie „Tryin’ to Get to You“ und „When My Blue Moon Turns to Gold Again“. (arte)

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Kritiken (1)

NinadeL 

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Deutsch Ich habe genug über diesen Dokumentarfilm gelesen. Und da es heute praktisch unmöglich ist, die Legende und die Anhäufung von Sternenstaub von dem zu trennen, was tatsächlich passiert ist, kann man nur darüber schmunzeln, wie Elvis angeblich "die Bühne für die 60er Jahre bereitete", während er gleichzeitig "die 60er in ihrer Blütezeit zerschmetterte" oder "es nichts vor ihm und nichts nach ihm gab...". Jedenfalls hat Baz Luhrmann auch die Vorbereitung dieses TV-Comebacks zu einem der Höhepunkte seines Films gemacht. Und das Fazit ist, dass es sich lohnt. Für Elvis' Karriere ist dies vor allem deshalb ein bedeutender Meilenstein, weil er mit dieser Nummer zu seinen Konzertauftritten zurückkehrte und sich allmählich entschloss, seine Filmkarriere zu beenden. Er hat herausgefunden, was ihm besser liegt, was er immer noch gut schafft und dass er, auch wenn seine erste Generation von Fans etwas erwachsen geworden ist, immer noch Legionen von Anhängern hat und weiterhin haben wird, die ihm zu Füßen liegen. Ich für meinen Teil muss sagen, dass mir Elvis, so wie ich ihn als jungen Mann als ungezügelte Hormone sehe, aber als so eine Art von reifem Kerl, der zudem durch ein Jahrzehnt in Hollywood geschliffen wurde, mehr zusagt. Sein Auftritt hier ist amüsant, sexy und voller künstlerischer Versprechen für die Zukunft. Kein Wunder, dass er damals allen die Augen geöffnet hat. ()