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Es ist Vorfrühling in München. Die Stadt steht unter im Bann der “fünften Jahreszeit”. Zum traditionellen Starkbieranstich versammeln sich die “Großkopferten” im Stammhaus der Benedictus-Brauerei, um sich vor der Kamera “derblecken” zu lassen. Scheinbar humorvoll lassen die Politiker Spott und Kritik über sich ergehen, man weiß, das verstärkt die Popularität im Lande. Das Volk vernimmt andächtig den diesjährigen Stammwürzegehalt des Bieres, bevor es genussvoll die Maßkrüge hebt. Darunter – ganz privat – auch Carlo Menzinger mit seinen Spezln aus dem Fußballverein und sein unerreichbarer Schwarm Sabine Irlbeck. Keine Spur von Bierseligkeit hingegen bei den Münchner Hauptkommissaren Franz Leitmayr und Ivo Batic, die zur Zeit gereizt, müde und erschöpft sind. Schon lange beobachten sie die Bewegungen von Josef Markovic, einem gefährlichen Mörder aus der Rauschgiftszene, ohne dass ihnen der entscheidende Zugriff gelingt. Da wird am nächsten Morgen Dr. Meindl, Werbechef und einer der Teilhaber der Münchner Benedictus-Brauerei, am Steuer seiner verunglückten Limousine tot aufgefunden. Dr. Meindl muss betrunken gewesen sein. Doch Eingeweihte wissen, Meindl hat, wie immer während des Starkbieranstichs, Wasser getrunken. Vergeblich wartet Carlo Menzinger am Fundort des Toten auf das Eintreffen seiner altvertrauten Kollegen. Menzinger muss zum ersten Mal allein tätig werden. Ivo Batic hat kein gutes Gefühl dabei, Spezl Carlo mit der ganzen Verantwortung eines Ermittlungsverlaufs allein zu lassen, und Carlos eher lässige Vorgehensweise führt bei Batic zu den gewohnten “mediterranen” Ausbrüchen. Franz Leitmayr muss zwischen den Streithähnen vermitteln. (ARD)

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