Inhalte(1)

Maria Theresia, die einst für sich selbst die Liebesheirat mit dem Lothringer Franz Stephan ertrotzte, lässt ihren vielen Kindern bei der Partnerwahl keinerlei Freiheit, da sie durch ein System von Bündnissen die Herrschaft der Habsburger für die Zukunft sichern möchte. Maria Theresia regiert mit harter Hand. Doch nicht nur als Herrscherin, auch als Mutter macht sie keine Kompromisse. Während sie selbst sich als junge Frau aus freien Stücken für Franz Stephan entschieden hat, bereitet sie nun ihre Kinder mit aller Strenge darauf vor, strategisch für den Machterhalt der Habsburger vermählt zu werden. Und auch auf ihren Mann Franz Stephan nimmt sie wenig Rücksicht. Obwohl er offiziell der römisch-deutsche Kaiser ist, führt Maria Theresia die Staatsgeschäfte mit starker Hand weitgehend allein. Enttäuscht zieht Franz Stephan sich zunehmend nach Schloss Hof zurück. Während er sich ertragreichen Geschäften zuwendet, lässt Maria Theresia ihren Thronfolger Erzherzog Joseph zu höchster Bildung erziehen. Nun wächst in ihm ein liberaler Rivale seiner Mutter und erbitterter Gegner seines oft abwesenden Vaters heran. Seine nur kurze Ehe mit Isabella von Parma wird zugleich sein großes Glück und tiefstes Unglück. Als Franz Stephan 1765 unerwartet verstirbt, wird Joseph Mitregent seiner Mutter, die aber keineswegs daran denkt, die Macht mit ihm zu teilen. (arte)

(mehr)