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In der Kantine des Justizzentrums wird Eva Maria Prohacek zufällig Zeugin, wie eine Frau den Richter Koller attackiert und erheblich verletzt. Auch wenn sich die Angreiferin Doris Kern gegenüber der internen Ermittlerin wenig kooperativ zeigt, wird schnell klar, dass sie einst Opfer extremer häuslicher Gewalt durch ihren Mann war und dass Richter Koller ihn seinerzeit freigesprochen hatte, obwohl alles gegen ihn sprach. Nun soll sich auch ihre Schwester Carola vor Koller verantworten, nachdem sie ihren Partner, der kein anderer ist als der gewalttätige Exmann von Doris Kern, mit einem Messer verletzt hat. Als Prozessbeobachterin erlebt Eva Maria Prohacek einen äußerst manipulativen, die Zeugen verunsichernden und herabsetzenden Richter. Der Fall eskaliert, als Koller Doris Kern vor seinem Haus erschießt – offenbar in Notwehr. Ein Blick in vergangene Urteile des Richters macht deutlich, dass er oft willkürlich und mit unberechtigter Härte geurteilt hat. Doch gegen einen Richter, dessen Urteile nur korrigiert werden könnten durch die nächste Instanz, die sich die Verurteilten aber oft nicht leisten können, hat die interne Ermittlung keinerlei Amtsbefugnis. Doch Eva Maria Prohacek lässt nicht locker. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Langner sucht sie nach einem Weg, weitere Willkürurteile Kollers zu verhindern und ihm das Handwerk zu legen. Dabei finden sie dunkle Flecken in seiner Biografie ... (arte)

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