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Silvester 1989: Während sich ganz Berlin am Traum von der Wiedervereinigung berauscht, will sich ein junges Paar, sie aus Westberlin, er aus dem Ostteil der Stadt, das Ja-Wort geben. Doch erst vor dem Traualtar wird offenbar, dass die Eltern der Brautleute und deren Freunde durch eine verwickelte und tragische Vorgeschichte miteinander verwoben sind, die Jahrzehnte zurückreicht. Sommer/Herbst 1948: Nach der Einführung der D-Mark im Westsektor Berlins sind die Zufahrtsstraßen zum Westteil der Stadt durch sowjetische Truppen gesperrt. Zwischen Trümmern, Stromausfällen, Ausgangssperren und Rosinenbombern lernt sich eine Gruppe Jugendlicher kennen. Unter dem Leitspruch „Nichts kann uns trennen, nicht mal der Tod“ gründen sie die Jugendbande „Die Wölfe“. Doch wie West und Ost, so sind auch die Berliner Trümmerkinder aufgeteilt auf die beiden Hälften der Stadt.
Die Wölfe könnten unterschiedlicher nicht sein: Kurt, der Sohn eines Nazi-Mitläufers, der stets ein gutes Geschäft wittert; Lotte, die in einem Bunker für ihren Traumberuf als Sängerin übt und zugleich ihren kleinen Bruder Ralf im Auge behalten muss; Jakob, der die Vernichtungslager der Nazis als einziger aus seiner jüdischen Familie überlebt hat; Silke, ebenso lebenstüchtig wie lebenslustig, die in der ostdeutschen FDJ eine neue Heimat findet, und der vaterlos aufgewachsene Bernd, der mit Jakob um Lottes Gunst buhlt und sich dabei am liebsten auf seine Fäuste verlässt. Sie alle müssen erkennen, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind durch gemeinsame Erlebnisse im Nachkriegsalltag zwischen Trümmerfrauen und Schwarzmarkt, durch die geteilte Erfahrung des Erwachsenwerdens, durch Schwärmerei und Eifersucht, Loyalität und Missgunst. Während Berlin als Zankapfel der Großmächte um sein Überleben kämpft und nur eine Luftbrücke die Versorgung der Westsektoren aufrecht erhält, behaupten sich Die Wölfe in toll-kühnen Abenteuern, die noch weit reichende Folgen haben werden. (ZDF)

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